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Im Haus der HexeBearbeiten

Szene I: Wald IBearbeiten

(Ein Mann fällt einen Baum. Als dieser am Boden liegt kommt ein Mädchen ins Bild.)

Vater: „Ein fetter Brocken. Sein Holz wird uns sicher einen ganzen Winter warm halten.“

Gretel: „Krieg ich keine Axt? Ich sollte mitkommen und dir helfen.“

Vater: „Hä, Ja genau. Also gut. Du kannst dann... drüben die Karre nehmen. Sammle Kleinholz und nimm trockenes.“

Gretel: „Gut.“

(Im Hintergrund spielt ein Junge mit eine Wurfschleuder.)

Vater: „Und dein Bruder soll auch mit gehen. Und dir helfen.“

Gretel: „Klar. Komm.“

Vater. „Warte. (Er geht zu ihr und hängt ihr einen Kompass um.) Nimm das.“

Gretel: „Dein Kompass?“

Vater. „Nicht das ihr euch verirrt. Eine Familie muss sich immer wiederfinden können.“

Gretel: (bejaht.)

Vater. „Sehr gut.“

Gretel: „Danke.“

Vater: „Los, und seit vorsichtig.“

(Gretel und ihr Vater sehen sich nochmal an.)

Szene II: Wald IIBearbeiten

(Gretel und ihr Bruder habe eine menge Holz aufgesammelt.)

Gretel: „Es ist spät. Wir sollten gehen.“

(Hänsel spielt immer noch mit seiner Schleuder. Gretel nimmt sie ihm weg.)

Hänsel: „Hey gib das zurück. Komm Gretel gib's her.“

Gretel: „Nein Hänsel. Wir müssen zu Vater.“

Hänsel: (genervt.) „Gut.“

Gretel: „Mir nach.“

(Gretel nimmt den Kompass, Hänsel die Karre. Sie erreichen wieder ihren Ausgangspunkt.)

Gretel: „Von hier sind wir gekommen.“

Hänsel: „Wieso ist er nicht da?“

Gretel: (ruft) „Vater?“

Hänsel: (ruft) „Vater!“

(In der ferne hört man einen Schlag, Ein Schmerzlaut.)

Gretel: (ruft.) „Vater? Vater!“

Hänsel: (ruft.) „Vater!“

(Sie laufen in die Richtung aus der der laut kam sie laufen auf die Waldstraße. Sie drehen sich um, und werden fast von den Reitpferden der Ritter überrannt. Gretel fällt hin, dabei zerbricht der Kompass. Eine Wache läuft zu ihnen.)

Wache: „Steht auf!“

(Der Ritter zerrt die Kinder hoch und schubst sie in Richtung einer Schwarzen Kutsche. Die Tür geht auf, und Regina schaut strengen Blickes auf die zwei hinab.)

Regina. „Was tut ihr hier in meinem Wald?“

Szene III: WaldstraßeBearbeiten

Gretel: „Bitte vergebt uns, wir wollten euch nicht belästigen wir haben nur, nur unsern Vater verloren.“

Regina: „Zwei hilflose Kinder, verirrt und allein, die Familie zerrissen. Was für eine traurige und rührende Geschichte. (laut.) Wachen!

(Regina geht zu Kutsche dreht sich um.) Ergreift sie.“

Gretel: (ruft.) „Hänsel lauf!“

(Mit der Steinschleuder setzt sie einen der Ritter außer Gefecht. Regina ist total baff. Die zwei laufen weg. Sie kämpfen sich einen Hügel hoch doch bevor sie oben sind taucht Regina in aus einer lila Wolke vor ihnen auf.)

Regina: (lacht.) „Vor mir wegzulaufen ist töricht.“ (lacht.)

(Sie streckt die Hand aus. Sofort beginnen die wurzeln der Bäume nach den Kindern zu wachsen, und fesseln sie schließlich am Boden. Lässig kommt Regina auf ihre Gefangenen zu.)

Regina.Ha ha ha! Töricht, aber auch sehr mutig. Und dieser Mut, hat euch und eurer Familie gerade das Leben gerettet.“

(Mit einer Handbewegung ziehen sich die wurzeln zurück.)

Gretel: „Ihr... ihr, lass uns gehen?“

Regina. „Oh und ich tue noch weit aus mehr als das. Ich suche auch euren Vater.“

Hänsel: „Ehrlich?“

Gretel: „Wieso denn?“

Regina. „Weil ihr zwei, eine Kleinigkeit für mich tun sollt.“

Gretel: „Und dann...dürfen wir heim?“

Szene IV: Wald/ nahe dem HexenhausBearbeiten

(Regina führt Gretel und Hänsel durch den Wald.)

Regina: „Was ist das?“

Gretel: „Der Kompass meines Vaters. Damit sollten wir ihn wiederfinden. Jetzt ist er kaputt. Sagt ihr uns wohin wir gehen?“

(Regina bleibt plötzlich stehen.)

Regina: „Das ist nah genug.“

Gretel: „Nah genug woran?“

Regina: „Am Haus der Blinden Hexe.“

Hänsel: „Das klingt gar nicht gut.“

Regina: „Sie hat was das mir gehört. Und ihr sollt es mir zurück bringen.“

Gretel: „Was denn?“

Regina: „Etwas ohne das ich einen hinterhältigen Feind nicht bekämpfen kann. Es befindet sich in einem Lederbeutel. In dieser Hütte.“

Gretel: „Wieso holt ihr es nicht selbst? Warum den wir?“

Regina: „Diese Hütte wird durch einen Zauber geschützt. Ich kann nicht hinein. Aber dieser Zauber wirkt nicht bei Kindern. Ihr müsst hier bis Einbruch der Dunkelheit warten. Und dann, wenn die blinde Hexe schläft, schleicht ihr euch hinein.“

Gretel: „Und wenn wir das tun, versprecht ihr unsern Vater zu finden?“

Regina: (verführerisch.) „Oh ja das werde ich. (streng.) Aber eines noch, das Haus der Hexe ist... einzigartig. Das heißt ihr müsst auf ein paar Dinge achten wenn ihr da reingeht.“

Gretel: „Und welche?“

Regina: „Egal was ihr tut, egal wie groß die Versuchung ist, (flüstert.) ihr esst-nichts. Gar nichts.“

(Regina tritt zur Seite, nimmt und präsentiert ein Haus aus Süßigkeiten.)

Szene V: Lebkuchenhaus/ drinnenBearbeiten

(Die Kinder schleichen zur einer Fensterseite des Hauses. Hänsel nimmt ein Stück sahne von der Wand, Gretel schlägt es ihm aus der Hand.)

Gretel: (flüstert.) „Nein!“

(Die beiden steigen durch das Fenster. Im Inneren steht ein langer Tisch auf dem unzähliges Naschwerk steht, an der Wand gegenüber befindet sich ein Ofen davor steht ein Schaukelstuhl in diesem schläft die Hexe.)

Gretel: „Scht!“

Hänsel: „Warum bist du sicher das sie schläft?“

Gretel: „Bin ich nicht. Denk dran wir dürfen nichts essen. Nicht einmal daran lecken.“

Hänsel: „Du hattest recht. Sieh mal.“

(Neben dem Ofen hängt der Beutel.)

Gretel: „Da ist der Beutel.“

Hänsel: „Was könnte da drin sein?“

Gretel: „Das ist unwichtig, das was zählt, ist allein das die Königin ihn kriegt, und Vater findet.“

(Gretel schleicht sich leise an der Hexe vorbei, sie nimmt den Beutel an sich. Hänsel nimmt sich einen Kuchen, betrachtet ihn, dann beißt er hinein. Sofort schlägt die Hexe die Augen auf.)

Gretel: „Nein, Nein!

(Die Hexe steht wie ferngelenkt auf, zieht die Luft durch die Nase ein-schnuppert. Im Kamin schlägt plötzlich ein Feuer hoch. Vor diesem Türmt sich ein Haufen Knochen- Menschenknochen.)

Hexe: (genüsslich.) „Ooooch!“

(Die Kinder laufen zur Tür doch der Riegel schließt sich, sie laufen zum Fenster doch auch hier ist die Hexe schneller.)

Hexe: „Ich rieche was zur essen.“

(Die Hexe legt sich über die Lippen.)

Szene VI: Lebkuchenhaus/ innen IIBearbeiten

(Gretel und Hänsel werden in eine Zelle gesperrt. Genussvoll tritt die Hexe an die Tür, streckt ihren arm durch die Tür.)

Hexe: „Wo steckst du?“

(Sie berührt Hänsel an der Schulter.)

Hexe: „Jaaaah! so schön zart. Du wirst ein guter braten.“

(Sie öffnet die Ofentür, fühlt die wärme. Anscheinend ist es noch nicht warm genug, sie schließt ihn wieder.)

Hänsel: „He, die Hexe tötet mich, wir müssen was unternehmen.“

Gretel: „Ich hab's wenn sie schnappt und zum Ofen bringt wehr dich nicht, Schnapp dir den Schlüssel aus ihrem Beutel und wirf ihn hier rein.“

Hänsel: (Panisch.) „Sie kommt, sie kommt ich kann's nicht ich werde sterben.“

Hexe: „Soße oder Butter, was soll es sein?“

(Die Hexe tastet in der Luft herum, Gretel stehlt sich ihr, die Hexe berührt Gretels Gesiecht, sie gibt Hänsel einen tritt.)

Hänsel : „Au!“

(Die Hexe fühlt sich bestätigt, öffnet die Tür und nimmt Gretel heraus.)

Hexe: „Komm mit mir kleiner Junge.“

(Sie schließt ab und verstaut den Schlüssel in ihrem Beutel, Gretel fischt ihn heimlich heraus, und wirft ihn Hänsel zu.)

Hexe: „Na Komm.“

(Die Hexe stellt Gretel in Position. Hänsel hat die Zellentür geöffnet sieht sich suchend um. Er läuft ein Treppe hoch greift nach einem Stock, inzwischen fesselt die Hexe Gretels Hände. Hänsel stolpert, sofort dreht sich die Hexe um.)

Hexe: „Soße oder Butter? (erwartet Antwort.) Soße oder Butter? (Sie schuppst Gretel zu Boden. Hänsel will mit dem Stock nach ihr schlagen, was die Hexe aber vorausgesehenen hat. Sie hält die Hand hoch, der Stab fliegt weg.) Womit begieße ich euch? (Sie nähert sich Hänsel.) Butter soll es sein. Rein in den Offen! (Sie greift nach ihm zieht ihn Richtung Offen. Gretel steht auf und schuppst die Hexe auf den Ofenrost. Schnell schieben die beide sie in den Offen. Die Hexe schreit.)

Hänsel: „Schnell Gretel schließ dir Tür.“

Hexe: „Lasst mich raus! Lasst mich raus. (Gretel nimmt den Beutel vom haken und sie öffnen die Eingangstür.) Kommt sofort zurück! Lasst mich raus! Dafür werdet ihr Büßen. Lasst mich raus!“

(Die Ansicht wechselt zu einem Spiegel an der Wand, durch diesen hat Regina -im Schloss alle beobachtet, sie schickt einen Feuerball durch den Spiegel in den Offen. Die Hexe verbrennt.)

Regina: „Ich hätte mich für Soße entschieden.“

Szene VII: Schloss Reginas/ Empfangs halle/ Nachts:Bearbeiten

(Regina wartet auf Gretel und Hänsel. Ein Ritter führt die beiden zu ihr.)

Regina: „Meine Lieben Kinder, war euer Besuch erfolgreich?“

Gretel: „Ja euer Majestät, obwohl sie uns fast verspeist hätte.“

Regina: „Oh wie barbarisch. (gibt mit einem wink dem Ritter zu Verstehen das er gehen darf, dieser verbeugt sich.) Und jetzt, gib den Lederbeutel heraus. Ich habe schon sehr lange darauf gewartet. Ich hoffe ihr enttäuscht mich nicht. (Regina greift in den Beutel und einen perfekten Apfel heraus.) Ohhh ihr habt es geschafft.“

Gretel: „Ja, haben wir.“

Regina. „Du hast ein starkes Herz kleine, in deinem Alter war ich fast genauso.“

Hänsel: (enttäuscht.) „Das war alles nur für einen Apfel?“

Regina: „Oh glaub mir mein junge das hier ist nicht nur ein Apfel, es ist eine Waffe. Eine Waffe gegen eine ganz spezielle und niederträchtige Feindin. Eine die immer noch daran glaubt (steckt ihn in eine Box.) das sie sicher sei.“

Gretel: „Wir habe getan was ihr verlangtet, haltet euer versprechen und findet unsern Vater.“

Regina: „Aber sicher, eure Familie zu vereinen damit ihr für immer glücklich leben könnt. Ihr wurdet allein gelassen, ich hättet besseres verdient als euren schäbigen Vater.“

Gretel: (traurig.) „Er ist alles was wir haben.“

Regina: „Das wird sich ja vielleicht ändern lassen.“

Gretel: „Was meint ihr?“

Regina: „Du und dein Bruder ihr habt mir sehr imponiert. Ihr seit nicht die ersten Kinder die in dieses Haus gegangen sind. -In dieses zuckersüße Haus. Aber, ihr seit als erste wieder raus gekommen. Und als Belohnung, hab ich entschieden euch einzuladen in Zukunft bei mir zu Wohnen hier!“

Hänsel: „Ihr meinst wir, wir können in einem, Schloss wohnen?“

Regina: (lacht.) „Ja. natürlich hättet ihr eigene Zimmer, persönliche Kutschen, Bedienstete nur für euch. Und alle eure Träume könnten wahr werden.“

Gretel: „Nein! Wir wollen unsern Vater wieder. Er würde uns bestimmt nie allein lassen. Und selbst wenn- wollen wir niemals bei jemand so schrecklichem wie euch leben.“

Regina: „Ach, Tatsächlich?“

Gretel: „Ja. Wir werden ihn finden. Egal ob ihr uns nun helft oder nicht. Und dann werden wir beweisen das ihr euch irrt.“

Regina: „Das wollen wir erst mal sehen.“

(Regina lässt einen Lila Wirbel auf die beiden los, der sie einhüllt und verschluckt.)

Hänsel: (ruft.) „Gretel! Was geschieht mit uns?“

(Regina beobachtet durch ihren Spiegel Snow White, wie sie mit den Zwergen in den Wald geht. Schlussszene aus „Der Schmerz der Liebe“.)

Regina: „Ach jetzt lebt sie bei den Zwergen? Wann ist das passiert?“

Wache: „Euer Majestät, der gefangene den ihr zu sehen wünschtet ist hier.“

Regina: „Bringt ihn mir.“

(Regina lässt das Bild von Snow verschwinden. Der gefangene Reginas entpuppt sich als Gretels Vater.)

Vater: „Bitte gebt mir, meine Freiheit. Meine Kinder sind allein im Wald, aus dem ihr mich geholt habt. Vielleicht sind sie in Gefahr.“

Regina: „Ach ja ich weiß alles über deine Kinder. Der Kompass den du deiner lieben Gretel geschenkt hast, ich fürchte er hat ihr nicht geholfen dich wiederzufinden.“

(Gretels Vater will aus sie los, aber die Wachen halten ihn fest.)

Vater: (zornig/ verzweifelt.) „Was habt ihr mit ihnen gemacht? Sagt mir wo sie sind.“

Regina: „FORT! Ich sagt ihnen das du dich davon gemacht und nichts als einen Kompass zurückgelassen hast. Aber lassen wir dieses nichtssagende Geschwätz. Ich stelle dir jetzt ein Frage. Ich habe deinen Kindern alles angeboten. Wunschlos glücklich hätten sie sein können, dennoch entschieden sie sich gegen ein sicheres leben weil sie dir blind vertrauen. Sag mir wieso? Wieso konnte ich sie nicht für mich gewinnen?“

Vater: „Wir sind eine Familie, und Familien finden sich immer wieder.“

Regina: (schaut fast traurig.) „Lasst ihn gehen.“

Vater: „Ich bin also frei?“

Regina: „Ich dürft zusammen sein, als Familie. Wenn ihr euch irgendwann wiederfindet.“

Szene VIII: Unendlicher WaldBearbeiten

(Gretel und Hänsel wachen allein im Wald auf.)

Gretel: „Hänsel, wach auf. Hänsel.“

('Sie stehen auf.)

Gretel: „Sie hat uns gehen lassen.“

Hänsel: „Ich hab Angst.“

Gretel: „Musst du nicht. Es wird alles gut.“

(Sie betrachtet den kaputten Kompass, in der ferne heult ein Wolf. Gretel lächelt, sie nimmt Hänsels Hand. Gemeinsam gehen sie durch einen gigantischen Wald.)

Fortsetzung folgt...

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