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Das Herz ist ein einsamer Jäger

Szene I: Schloss von König LeopoldBearbeiten

(Regina steht am Balkon zum Schlosshof, im Hof ist ein Silberner Sarg aufgebaut, Rosenblätter liegen auf ihm eine Person legt eine Rose auf den Sarg- Snow White. In schwarzem Trauergewand nimmt sie traurig abschied von dem Verstorbenen.)

Snow White: „Leb wohl, Vater.“

(Schritte. Eine Hand berührt sie an der Schulter, Snow dreht sich um, hinter ihr steht die Königin.)

Regina: „Es tut mir unendlich leid Snow.“

Snow: (bricht in tränen aus.) „Er war einfach alles für mich.“

(Snow umarmt Regina, weint sich an ihrer Schulter aus.)

Regina: (bewegt.) „Für mich auch liebes. Für mich auch. (Sie lösen sich aus der Umarmung, halten sich die Hände'.) Der Schmerz über den Verlust eines Ehemannes ist wohl leichter zu verwinden als der über den eines Vaters. Komm zu mir wenn du mich brauchst. Wenn ich irgendetwas tun kann, auch wenn ich nur durch Heirat deine Mutter bin, bin ich immer für dich da. Jederzeit für alle Ewigkeit.

(Snow drückt Regina noch ein'mal.)

Szenenwechsel

Szene II: Regina GemächerBearbeiten

(Regina geht durch einen langen Korridor, an einer Ecke hängt ein Spiegel plötzlich erscheint ein Gesicht in diesem und spricht Regina an.)

Spiegelgeist: „Ich gratuliere. Eure Rache ist fast vollendet.“

Regina: „Einer erledigt, einer fehlt noch.“

(Regina geht zu einem Schminktisch, in einem kleineren Spiegel auf dem Tisch taucht der Spiegelgeist wieder auf.)

Spiegelgeist: „Sie ahnt doch nichts oder?“

Regina: „Das ich für sein dahinscheiden verantwortlich bin? (setzt sich.) Sie hat sogar Trost bei mir gesucht.“

(Betrachtet sich im Spiegel vor ihr an der Wand.)

Regina: (angewidert.) „Widerwärtig. Ich hätte ihrer armseligen Existenz ein ende bereiten können. Der Gedanke daran war verlockend.“

Spiegelgeist: „Es hätte eurer Seele wohlgetan.“

Regina: „Das Volk ist ihr aber noch treu, und würde sich gegen mich ergeben. Niemand im Königreich kennt die Niedertracht die in mir steckt, oder weiß was sie mir antat. (beugt sich zum kleineren Spiegel. Flüstert.) Der nächste Schachzug sollte wohl überlegt sein. Ihr Ableben sollte sorgfältig geplant werden.“

(Regina steht auf, geht zum Fenster, im Wandspiegel erscheint der Spiegelgeist.)

Spiegelgeist: „Eine Aufgabe für einen, eurer Ritter?“

Regina: „Nein! Das kann nur jemand der schon öfter gemordet hat. Jemand der keine Gnade kennt.“

Spiegelgeist: „Jemand ohne Herz.“

Regina: „Genau das.“

Spiegelgeist: „Gut. Dann ist ein Jäger, wohl das was ihr braucht.“

Szene III: Wald/ TagBearbeiten

(Ein Reh wird von einem Pfeil niedergestreckt. Ein Jägermann tritt an seine Beute, kniet neben ihr.)

Jägersmann: „Du bist gestorben damit ich leben kann. Vergib mir. Du hast dich nicht umsonst geopfert. Ich danke dir.“

(Er vergießt eine Träne. Der Jäger greift nach dem Pfeil, plötzlich taucht ein Wolf auf, er knurrt kurz, und kommt ganz nah zu ihm, blickt ihn an.)

Jäger: „Keine Sorge mein Freund, du wirst heute Abend nicht hungern.“

(Der Wolf winselt, der Jäger zieht den Pfeil aus seiner Beute.)

ausßenaufnahe

(Der Jäger und der Wolf gehen gemeinsam durch den Wald, sie gelangen zu einem Wirtshaus.)

Szene IV: Wirtshaus/ drinnenBearbeiten

(Der Jäger und der Wolf betreten das Wirtshaus, nach wenigen Sekunden verstummen die anderen Besucher bei seinem Anblick. Die Wirtin stellt einen Becher auf seinem Tisch. Der Wolf legt sich in eine Ecke.)

Gast 1#: „Lassen wir jetzt Tiere hier herein? Wie sind doch nicht im Schlachthaus.“

Gast 2#: „Der Kerl ist wahrscheinlich selbst ein Tier, man erzählt er wurde von ihnen aufgezogen.“

Gast 1#: „Jedenfalls stinkt er wie sie.“

Gast 2#: „Er ist erbärmlich, er beweint seine Beute, ist das zu glauben?“

(Gast 1# tritt an den Jäger heran.)

Gast 1#: „Sag mein Jäger, was für ein Man weint wegen eines Tieres?“

Jäger: „Ein Ehrenhafter.“

Gast 1#: „Was weißt du über ehre?“

Jäger: „Ich habe sie. Tiere haben sie. –du nicht.“

Gast 1#: „Tier haben ehre?“

Jäger: „Sie sind reinen Herzens, nicht eigennützig, und selbstsüchtig, wie… die Menschen.“

(Der Wolf knurrt und fletscht die Zähne.)

Gast 1#: „Sag ihm, er soll damit aufhören. Weißt du was ich mit (d)einem Köter mache der mich bedroht? (zieht ein Messer.) Ich häng‘ in mir an die Wand.“

(Gast 1 stürzt sich auf den Jäger doch dieser ist mit seinem Messer schneller und sticht in seine Schultergegend.)

Jäger: „Er ist kein Köter!“

(Gast 2# will sich, ebenfalls bewaffnet auf ihn stürzen, doch der Jäger fängt seinen arm ab, und stößt ihn mit seinem Schwung gegen die Wand, er knallt gegen einen kleinen Spiegel der zerbricht. Ein dritter zieht auch sein Messer, der Jäger greift nach einer großen Scherbe und tritt ihm entgegen, der dritte Angreifer macht sich davon. Der Jäger legt die Spiegelscherbe auf den Tisch, die Ansicht geht durch die Scherbe auf den Wandspiegel im Schloss der Königin die die ganze Szene beobachtet hat.)

Regina: „Er ist perfekt. Bringt ihn aufs Schloss.“

Wache: „Sehr wohl.“

Szene V: Schloss von ReginaBearbeiten

(Der Jäger wird von einem Ritter zu Regina gebracht, Regina macht es sich in einem Sessel bequem, und macht auf verführerisch.)

Regina: „Hast du einen Namen? Oder willst du einfach der Jäger bleiben? (Regina steht auf, tritt an ihn heran.) Deine Seele ist geschunden, nicht wahr Jäger? Quält es dich das deine Eltern dich damals den Wölfen überließen?“

Jäger: „Sie waren nicht meine Eltern. Sie haben mich bloß geboren. Die Wölfe sind meine Familie.“

Regina: (fasziniert.) „Wölfe sie an… (geht um ihn herum. Dreht ihm den Rücken zu.) Es gibt auf der Erde zwei Arten von Menschen: Wölfe und Schafe. Die einen die töten und die anderen die sich töten lassen. (Die Beiden drehen sich um. Sehen sich an.) Und du Jägersmann… gehörst ganz sicher zu den Wölfen.“

Jäger: „Warum bin ich hier?“

Regina: „Du sollst nur jemanden für mich töten. Kannst du das?“

Jäger: „Ich töte für mich. Warum sollte ich das für euch tun?“

Regina: „Weil ich dich fürstlich dafür Belohnen werde. Du wirst teil meines Hofstaats. Ich ernenne dich zu meinem persönlichen Hofjäger.“

Jäger: „Ich bin nicht für einen Käfig gemacht. Auch wenn es ein goldener ist.“

(Regina geht langsam auf ihn zu.)

Regina: (verführerisch.) „Du würdest in Luxus schwelgen, wärest wunschlos glücklich…“

Jäger: „Ihr habt doch eine Armee, wozu braucht ihr mich?“

Regina: „Man legt meine Beute im gesamten Königreich, ich brauche jemanden der nicht davon beeinflusst ist. Jemanden der Kein Mitgefühl hat. (spricht langsam.) Jemanden der keine Skrupel hat ein Herz herauszuschneiden, das meine Sammlung um ein weiteres bereichert.“

(Berührt ihn an der Brust, er bewegt sich zurück.)

Jäger: „Ich werde es tun.“

Regina: „Das hatte ich erwartet Jäger.“

Regina: „Also sag mir, was verlangst du? (geht wieder auf Abstand.) Hm, welchen Wunsch hast du? (Dreht sich langsam zu i'hm um.) Es gibt doch sicher etwas?“

Jäger: „Untersagt die Wolfsjagd. Lasst sie in Frieden leben, und sorgt für ihren Schutz.“

Regina: „Einfach zu erfüllen.“

Jäger: „Und wenn soll ich töten?“

Szene VI: Waldweg/ TagBearbeiten

(Snow White und ein Ritter gehen durch den Wald.)

Snow: „Wisst ihr, als ich klein war, war ich immer am liebsten im Sommerpalast. Mit den Bergen Drumherum fühlte ich mich wie in einem, Nest. Als könnte niemand einem weh tun. (Der Ritter sieht sie kurz an.) Ich freue mich dass ich dorthin zurückkehre. (Der Ritter fast sich an den Kragen seiner Rüstung.) Ist es zu warm da drunter? (Der Rittet nimmt seinen Helm ab.) Hier.“

(Snow reicht ihm einen roten Apfel.)

Jäger: „Nein.“

(Snow sieht ihn mit einem vielsagenden Blick an, und beißt geräuschvoll in den Apfel sieht ihn weiterhin an.)

Snow: „Ihr seit kein Ritter oder?“

Jäger: „Wieso glaubt ihr das?“

Snow: „Jeder Mann meines Vater hat mir zu seinem Tot sein Beileid ausgesprochen. –Aber ihr nicht.“

Jäger: „Dann werde ich dies sofort nachholen.“

Snow: „Und ihr seit kein Helm gewohnt. Sie hat euch zu meinem Begleiter bestimmt. Warum?“

Jäger: „Ich denke das wisst ihr.“

Snow: „Ihr sollt mich töten.“

Jäger: „Euer Scharfsinn ist groß.“

Snow: „Und eure Rüstung viel zu schwer.“

(Er greift nach dem Griff seines Schwertes, Snow schlägt ihn mit einem Ast nieder, läuft davon. Der Jäger kämpft sie hoch und nimmt die Verfolgung.)

Szene VII: BaumBearbeiten

(Snow sitzt an einem Baum, und schreibt eifrig einen Brief. Der Jäger, jetzt im Standard Look tritt aus dem Dickicht hervor.)

Jäger: (überrascht Snow so vorzufinden.) „Ich jage euch und bleibt hier um einen Brief zuschreiben? Ich werde Leute wie euch nie verstehen.“

Snow: (schreibt weiter.) „Ich kenne diesen Wald nicht. Ihr seit ein guter Jäger ihr würdet mich schnell finden. Was ich auch tue das Ende steht doch fest.“

Jäger: „Ja.“

(Er steht jetzt direkt vor ihr.)

Snow: „Es bleibt nur eins was ich euch bitte nach meinem Tot zu tun. (Reicht ihm ihr geschriebenes.) Würdet ihr dies der Königin aushändigen?“

Jäger: „Versucht keine Tricks mit mir.“

Snow: „Das ist kein Trick. Bitte seit so gut. Sagt ihr ich meine jedes Wort ehrlich.“

(Skeptisch nimmt der Jäger Snow's Brief entgegen, entfaltet ihn, liest ihn, Snow wartet geduldig. Der Jäger sichtlich betroffen vom Inhalt schaut auf, atmet auf, und weint eine Träne. Snow sieht ihn überrascht an. Der Jäger zieht sein Messer, hebt die Hand, Snow schließt zitternd die Augen. Doch er schneidet nur einem Halm ab und schnitzt kurz ein Pfeife daraus.)

Jäger: (gibt sie ihr.) „Hier, für den Fall dass ihr Hilfe braucht.“

Snow: (überrascht' das sie noch lebt.) „Was?“

Jäger: „Benutzt diese Pfeife, und ihr werdet in Sicherheit gebracht. Los verschwindet.“

Snow: (irritiert.) „Das verstehe ich nicht, ihr tötet mich nicht?“

Jäger: „Lauft!“

(Snow läuft in de Wald. Der Jäger entdeckt in der nähe ein Reh.)

Szene VIII: Schloss/ Reginas Schatzkammer/ nachts:Bearbeiten

(Ein Ritter begleitet den Jäger zu einer großen Tür.)

Rittet: „Wartet hier.“

(Der Jäger dreht sich um. Etwas abseits steht Regina im Gang.)

Jäger: „Ihr seit noch in Trauer?“

Regina: (eiskalt.) „Die Zeit der Trauer ist vorbei. (geht auf ihn zu.) Ich fand nur schwarz steht mir. Also, sag mir, (hoffnungsvoll.) ist Snow White tot?“

(Der Jäger deutet auf seine Tasche.)

Jäger: „Hier ist ihr Herz, wie ihr verlangt hattet.

(Regina will danach greifen, aber der Jäger geht auf Abstand.) Aber zuerst das!“

(Regina schaut verdutzt, der Jäger holt den Brief hervor.)

Regina: „Was ist das?“

Jäger: „Der Brief hier ist für euch.“

Regina: „Lies ihn vor.“

Jäger: „Liebste Stiefmutter, wenn du diese Zeilen liest bin tot. (Stimme d. Jägers geht über zu Snow.)

Mir ist klar geworden das du meinetwegen niemals geliebt werden wirst. Also ist es nur angemessen diese Freude auch mir zu gewähren. Ich hoffe mein tot befriedigt dein verlangen nach Rache. Und erlaubt dir die Untertannen meines Vaters so zu regieren wie sie es verdienen.Mit Barmherzigkeit und sanfter Hand. Ich weiß du glaubst Vergeltung zu üben. Ich sehe es als ein

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